Rindfleischsalat

Rindfleischsalat (Toast braucht man nicht)Diesmal koche es etwas nach, was schon lange auf meiner Liste steht, weil es lecker aussieht und in dem Blog, aus dem ich es habe, oft und gerne gekocht wird: der Rindfleischsalat von Adriana Nicoleta von Bucătăria mea, wo er „Russischer Salat“ heißt. Bei uns in Falschfarben mit violetten Kartoffeln: Blaue Anneliese, sehr lecker! Den Toast im Bild braucht man nicht, da sind ja schon Kartoffeln im Salat.

Der Rindfleischsalat lacht mich schon länger an. Bei Adriana werden die Kartoffeln, Möhren und das Fleisch (sie nimmt Kalb) in einem einzigen Topf gekocht. Die entstehende Brühe wird aufbewahrt und später benutzt.

Ich konnte mich nicht durchringen, das gute Rindfleisch zu kochen. Kein Rezept ohne Änderung, also habe ich das Fleisch angebraten und danach im Backofen auf eine passende Kerntemperatur gebracht. 70°C, weil das Fleisch nicht sofort gegessen wird, sondern auch nochmal einen Tag stehen könnte. Nächstes Mal nehme ich nur 65°C, das reicht auch.

Zwei weitere Abwandlungen: (1) mein Senf war alle! Das merkt man natürlich erst, wenn man ihn braucht. Nagut, er war nicht ganz alle: es fand sich ein ziemlich leckerer Chili-Senf. Aber das nächste Mal mit normalem. (2) Ich hatte Kindheitserinnerungen an Majo-Salate und wollte Erbsen und Möhren aus der Konserve…

Zutaten

  • 250g Roastbeef
  • 150g Kartoffeln
  • 150g Erbsen und Möhren aus der Konserve
  • 75g Gewürzgurken (Essiggurken)
  • 1 EL Senf
  • 1-2 EL Majo
  • ¼-½ TL Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Fleisch nach allen Regeln der Kunst anbraten,
  • Bratenthermometer hinein, dann bei 90°C in den Backofen.
  • Bei 70°C Innentemperatur (oder nur 65°C) rausnehmen,
  • 5 Minuten stehen lassen auf einer kalten Unterlage (Schneidbrett),
  • in kleine Stücke schneiden (10x10x15mm³),
  • 12 Minuten ins Eisfach stellen zum rasanten Abkühlen. Dieser Schritt ist mir wichtig, damit keine überlebenden Mikroorganismen wachsen. Je geringer die Innentemperatur, desto wichtiger ist das schnelle Abkühlen. Auch bei 65°C sind wir aber immer noch im grünen Bereich. Unter 60°C würde ich hier ungern gehen.
  • Derweil die Kartoffeln kochen, pellen, und in 10mm-Würfel schneiden.
  • Die Möhrchen aus der Konserve etwas kleiner machen.
  • Aus Majo, Senf, Salz, Pfeffer ein Sößchen rühren.
  • Alles vermischen.
  • Durchziehen lassen. Oder (Ungeduld und Hunger?) gleich essen…

RindfleischsalatfleischDas war sehr lecker! Hier nochmal das Fleisch. Es ist interessant: nach der Schockkühlung wird es nochmal richtig rot. Es schmeckte super so, ich würde es auch das nächste Mal nicht kochen sondern wieder so braten.

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2 Kommentare zu “Rindfleischsalat

  1. „in kleine Schnücke schneiden“ – mach doch bitte aus den Schnücken (da war das Hirn schon weiter als die Finger) doch mal Stücke – oder mathematisch exakter: Quader.

    • Hehe. Faszinierend, daß das [ʃ] in [ʃn] als <sch> geschrieben wurde, wo es in [ʃt] doch als <st> geschrieben wird!

      Wenn ich das jetzt ändre, weiß wieder keiner, worum es hier ging. Egal.

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