Geuze-Gulasch

Carbonade FlamandeHeute die versprochene „Carbonade Flamande“, das belgische Biergulasch, original mit Geuze. Da gibt es jetzt ja eigentlich gar nicht viel zu sagen, weil ich Biergulasch ja schon mal gekocht hatte. Diesmal eben mit dem mitgebrachten Geuze-Bier aus Belgien, aber ansonsten nach dem gleichen Rezept.

Nun ist zwar kein Küchenwunder mit diesem anderen Bier passiert, aber es schmeckt sehr gut damit! Die Empfehlung des Herrn Escoffier, Lambik zu benutzen, hat Hand und Fuß. Wenn man Geuze rumstehen hat, soll man sie ins Biergulasch tun. Ich hatte dieses Mal das relativ milde „Mobt Surite“¹ benutzt. Das nächste Mal würde ich es nochmal mit einem sehr ursprünglichen „Oude Geuze Bonn“² probieren, in dem noch mehr Milchsäure ist. Ich hatte davon allerdings diesmal nicht genug (und noch mehr konnte ich wirklich nicht tragen).

Mangalica-SchweinefleischUnd hier noch das Stück Fleisch, aus dem das Gulasch gemacht war: ein Stück aus der Keule eines Mangalica-Schweins. Nichts für Fetthasser, dieses Tier. Ich hab das Fleisch ganz langsam auf der Fettseite angebraten, bis es eine schöne Kruste hatte und das Fett in der Pfanne war. Das Auslassen hat fast 30 Minuten gedauert. Dann das Fleisch in große Würfel zerteilt, in dem eigenen Fett angebraten, und daraus das Gulasch hergestellt. Es war ein wunderbar aromatisches Tier!

¹ Name v.d.Red. bis zur Unkenntlichkeit geändert.
² Name v.d.Red. bis zur Unkenntlichkeit geändert.

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7 Kommentare zu “Geuze-Gulasch

  1. Von der Farbe her also ein Rindschwein. Das Fleisch war wirklich lecker, sehr aromatisch und kräftiger als normales Schwein. Es sieht nicht nur lecker aus. :-)

  2. Gueuze in Carbonade Flamande!? Äh, ungewöhnlich… eigentlich sollte dort ein Dubbel (z.B. Westmalle) oder ein Vlaams Rood (Rodenbach o.ä.) hinein. Gueuze gehört traditionell eher zu Kaninchen — Lapin à la Gueuze eben — oder Miesmuscheln.

    Andererseits: Wem’s schmeckt, hat recht, oder wie das heißt… ;)

    • Ich habe meinem großen Vorbild geglaubt, Georges Auguste Escoffier. Er sagte, man nehme am besten entweder Lambic oder Stout. Lambic gibt’s normalerweise nur vom Faß, das war schlecht zu transportieren, aber Geuze ist nah dran. :-) War gut, kann ich empfehlen. Ich schließe aber nicht aus, daß es auch mit anderen Bieren sehr gut schmeckt.

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