Thymian-Ricotta-Kuchen

Thymian-Ricotta-KuchenEine kleine Speise abends ganz schnell: ein Mürbeteigkuchen gefüllt mit Ricotta-Thymian-Mischung und obendrauf Honig. Das hatten wir so ähnlich mal in Sardinien gegessen, allerdings hatten sie dort interessantere Kräuter aus dem eigenen Garten, die ich nicht kannte. Mit Thymian ist es auch eine gute Sache. Und mit dem leckeren Schafsricotta im Kühlschrank war schon klar, daß wir das mal ausprobieren mußten.

Also aus Weißwein, Mehl, Olivenöl, Salz einen Mürbeteig machen. Der gleiche, wie bei der Calzone di Cipolla.

Für die Füllung: Ricotta, etwas Frischkäse, Thymian und Salz vermischen. Den Teig vorbacken und dann füllen. Obendrauf Honig und wieder in den Backofen. Man kann den Honig auch nachher drauftun. Wir hatten einen milden Honig mit ein bißchen kräftigem Kastanienhonig gemischt. Oder man nimmt einen Klecks Miele Amaro dazu.

Insgesamt war das ein sehr gelungenes Küchlein. Das Original war besser, ich muß also noch üben bzw. auch rausfinden, welche Kräuter da benutzt worden waren.

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5 Kommentare zu “Thymian-Ricotta-Kuchen

  1. Man glaubt es kaum, aber die nehmen oft eine Art Beifuß in Italien. Der wächst da wild, in- zig Varianten. Wenn man das Kraut pur probiert, schmeckt es zum davonlaufen. Ich habe mal eines aus den Ligurischen Bergen bekommen. Das ist in deftigen Gerichten der Hit, aber blos nicht pur probieren. Viel zu bitter. Falls sowas nicht zur Hand, könnte man mal unseren Beifuß testen.

    • Interessant. Daß es auf die Dosierung ankommt, habe ich schon oft ausprobiert. Ich gehe inzwischen soweit, daß ich, wenn ich ein Kraut im Essen finde, was ich nicht mag, mir das merke, um nachher mit der Dosierung zu spielen und zu kombinieren. Da kommt oft was sehr Gutes raus.

      Du hast übrigens einen schönen Blog.

  2. nachgebacken und eben aus dem ofen genommen … die spannung steigt! riechen tut er aber schonmal herrlich.

    • oh! angeschnitten … gerochen … und keine 5 minuten am teller überlegt. ganz fein! ich hab zum thymian noch ein wenig minze dazugetan. hat ihm glaub ich nicht schlecht getan. und weniger honig verwendet – aber da trau ich mich nächstes mal doch mehr zu nehmen.
      danke für die inspiration!

      • Oh, das freut mich, daß es geschmeckt hat! Wie gesagt, bei den Gewürzen muß ich noch experimentieren. Minze hört sich interessant an. Oder vielleicht frischen Oregano beim nächsten mal.

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