Goldrübchen in Rahm

GoldrübchenEin leckeres Gemüse soll heute beschrieben werden, das wir bisher noch nie probiert hatten: Goldrübchen. Ich wollte erst „gerahmte Goldrübchen“ schreiben, aber das ging dann nicht. Wie dem auch sei, auf dem Markt lagen sie beim Biobauern in der Auslage und mußten mit. Sie sind von der Form den Navet-Rübchen sehr ähnlich, aber nicht weiß-violett, sondern orange. Wir wollten sie möglichst unverfälscht, deshalb hier ein Rezept mit sehr wenigen Zutaten. Als Beilage zu den Rübchen gab es Hirschlende mit Sauce Bourguignonne.

Goldrübchenwürfelchen

Zutaten

  • 5 Goldrübchen
  • 1 rote Zwiebel
  • 100ml Sahne
  • 10g Butter
  • Salz

Zubereitung

  • Rübchen schälen und in 1cm-Würfel schneiden.
  • Zwiebeln kleinschneiden und in Butter anschwitzen. Nicht bräunen.
  • Rübchen dabei, 50ml Wasser dazu, Deckel drauf, 5–10 Minuten dünsten.
  • Sahne dabei.
  • Wer mag, fügt etwas Mehlschwitze hinzu.
  • Noch etwas reduzieren,
  • Abschmecken.

Die Rübchen schmeckten uns ausgezeichnet und der Hirsch paßte sehr gut dazu. Die Rüben erinnern an Kohlrabi und Rote Bete und riechen leicht nach Honig. Es ist ein kräftiger, erdiger Geschmack, der sogar ganz leicht bitter ist.

Goldrübchen in RahmDie schon erwähnte Hirschbeilage ist fast nach dem gleichen Rezept gemacht worden wie die Wildschweinlende letztens, nur die Soße war etwas anders, mit mehr Tomaten, mehr Pilzen und mit einem Spätburgunder Blanc de Noir, was uns gut gefiel, weil es dann ja sogar Burgundersoße ist, nur halt mit Weißwein.

Die Krümel am oberen Bildrand sind Minispätzle, die wir noch eingefroren hatten, und die in der Pfanne in etwas Butter angebraten wurden und dabei auftauten. Dadurch sind sie total krümelig geworden, waren aber immer noch sehr lecker.

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10 Kommentare zu “Goldrübchen in Rahm

  1. Ich habe noch nie diese Goldrübchen gesehen, der nächste Marktsamstag ist gesetzt! ;)
    Ist das der offizielle Name von den süßen Knollen? Und was meinst Du, könnte man sie auch einfach sautieren, oder werden sie dann nicht gar?

    • Ich war überrascht, daß sie nach nur 5 Minuten dünsten in der Pfanne gar waren. Man könnte es also ruhig versuchen.

      Die Rübchen hießen auf dem Markt „Navets“, aber nach einer Recherche im Netz hab ich das nicht geglaubt, die sind meines Erachtens weiß und am Stiel violett. Daher hab ich lieber den Namen „Goldrübchen“ verwendet, den man oft findet.

  2. Huhu, ich hab mal dein Bild von den RÜbchen mitgenommen – weil ich sie auch neugierigerweise gekauft und dann verkocht und verbloggt habe, aber vergessen, sie zu fotografieren. Hoffe, das ist ok?

  3. Pingback: Veggieblogtag #7 Vom Tier im Saft zur Wurzelgemüsesuppe « siebenhundertsachen

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