Brotsuppe

BrotsuppeEin Gericht aus meiner Kindheit, was meine Mutter nach eigener Aussage 25 Jahre nicht mehr gemacht hat. So alt bin ich auch nicht! Auf jeden Fall muß es mal wieder gemacht werden. Es schmeckte noch genau wie bei Muttern, obwohl es keine Mengenangaben gibt. Fotogen ist sie nicht unbedingt, die Suppe, aber schmackhaft.

Zutaten

  • Brot: altes, trockenes, möglichst gemischt
  • Milch
  • Wasser
  • Sahne
  • Rosinen oder Korinthen
  • Zitronensaft
  • Zucker
  • Salz
  • Kümmel nach Geschmack

Da wir in letzter Zeit fast nur Weißbrot hatten, hab ich noch ein bißchen frisches Schwarzbrot genommen.

Zubereitung

Brot
  • Brot (grob zerkleinert)
Brotsuppe
  • + Milch und Wasser,
Brotsuppe
  • aufkochen und 1 Stunde auf sehr kleiner Flamme ziehen lassen. Vorsicht: das Brot hat noch eine enorme Bindewirkung, d.h. man braucht einen Haufen Flüssigkeit.
  • Mit dem Stabmixer pürieren
  • + Korinthen/Rosinen + etwas Zucker + etwas Salz
  • 20 Minuten auf sehr kleiner Flamme ziehen lassen,
  • + Schuß Sahne,
  • mit Zucker, Zitronensaft und Salz abschmecken.
  • Mit frisch gemahlenem Kümmel nach Geschmack abschmecken.

Ich möchte auch unbedingt, auch wegen der wunderbaren Sprache der alten Rezepte, auf diese Brotsuppenseite verweisen, wo es z.B. ein „starkes Viertelpfund guter frischer Butter“ gibt.

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11 Kommentare zu “Brotsuppe

  1. Ein weiteres Gericht aus der Reihe »häßliches Essen«. :)
    Ich mußte das auch schon essen, hätte allerdings nicht gewußt, wie man’s macht.

      • Definitiv besser! Es ist sicher keine feine Küche, und ich werde auch noch mehr Brotresterezepte ausprobieren. Mal sehen, wer Testsieger wird.

    • Bei mir war sie auch nicht besonders beliebt. Aber ich finde es auch doof, die Brotreste wegzuwerfen und kann gar nicht so viele Hackbällchen machen, wie wir Weißbrotreste produzieren (leider). Ich werde daher einige Resterezepte ausprobieren. Vor kurzem habe ich eine vielversprechende Käsesuppe mit Brot in einem italienisch/rumänischen Blog entdeckt, die jetzt auf meiner Nachkochliste steht.

  2. Das hört sich gut an, das Brotkäsesuppenrezept. Vor allem kommt da auch Kohl rein; schon wieder eine Verwendungsmöglichkeit für dein Filderkraut.
    Für Weißbrotreste gibt die italienische Küche viel her, vor allem die toskanische: Acquacotta oder Pappa al pomodoro oder Ribollita. Oder Zuppa alla pavese.

    • Ah, danke für die Ideen. Muß ich alles mal durchprobieren!

      Eigentlich müßte es doch in Frankreich auch viele Rezepte mit altem Brot geben. Das gute Stockbrot hält eh nur vier Stunden, und es scheint mir Usus, immer doppelt so viel zu kaufen, wie man braucht. :P

  3. Vielleicht isst man in Frankreich das Baguette immer auf. Man geht ja schließlich morgens welches holen und nachmittags nochmal. Mir fällt aus der französischen Küche nur ein einziges Brotreste-Rezept ein: Pain perdu, das sowieso als French Toast oder als Arme Ritter viel bekannter ist.

  4. Ich bin gebürtiger Schleswig-Holsteiner und vor 22 Jahren nach Hof/S. verzogen. Meine Muter hatte dieses Gericht immer gemacht, aber die kann ich nicht mehr fragen weil Sie verstorben ist. Ich weis nur noch das Sie die Brotreste ( Schw.- u. Weiß ) in Buttermilch eingelegt, Rosinen u. Zucker gekocht hatte. Es schmeckte einfach lecker mmh, mmh. Habe es auch schon mal versucht, es aus meinen Erinnerungen nachzukochen aber ??? Mir fehlt einfach der letzte Schliff. Wär kennt es so und kann mir weiterhelfen.
    Vielen Dank im vorraus

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