Paprikakrem

PaprikakremWenn ich leckere Paprika habe, z.B. aromatische Spitzpaprika, mache gerne einen Dip daraus. Den kann man z.B. einfach mit Brot als Vorspeischen essen oder zu Kartoffeln reichen oder als Snack bei Feiern mitbringen. Der leckere Paprikageschmack wird wunderbar ausgebaut.

Zutaten

  • 4 Spitzpaprika
  • 250g Frischkäse
  • 1 geh. EL Schmand
  • 0–2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • 0–1 TL Johannisbrotkernmehl (ich habe ¼ TL genommen)
  • 1 EL Olivenöl
  • Gochugaru oder schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz
Paprika im Mixer

Zubereitung

  • Paprika waschen, entkernen, grob kleinschneiden,
  • In den Mixer
  • + Knoblauch,
  • Kleinmixen.
Johannisbrotkernmehl
  • + Johannisbrotkernmehl,
  • Gründlich durchmixen. Die Gelierwirkung setzt sofort ein, man sollte sofort losmixen, um Klümpchen zu vermeiden. (Nach etwa 30 Minuten Wartezeit ist die volle Gelierwirkung erreicht.)
Paprikakrem rühren
  • + restliche Zutaten,
  • Gut verrühren, am besten mit Schneebesen.

Ich esse die Krem auch gerne zum Frühstück als Brotaufstrich.

FAQ

  • Was ist denn Johannisbrotkernmehl für ein neumodischer Kram? Es ist ein Geliermittel, welches nicht erhitzt werden muß, um zu gelieren. Es eignet sich daher zum Andicken von kalten Krems, Sahne im Kuchen oder Speiseeis. Soweit ich bisher rausfinden konnte, kann man wenig Böses darüber sagen, außer, daß es E410 heißt, und als Zusatzstoff (eigentlich viel zu) viel benutzt wird, z.B. in Fruchtjoghurt. Ansonsten hört man eher, das es bei allen Möglichen Unverträglichkeiten weiterhilft. Es wird gerne benutzt, um glutenfreie Kost herzustellen. Ich nehme es natürlich nicht deswegen, sondern weil die gemixten Paprika sehr flüssig sind, ich aber wegen des Geschmacks die Flüssigkeit nicht reduzieren will. Zum Andicken kann man dann E410 nehmen, da man es nicht erhitzen muß. Man kriegt es im Bioladen oder im Reformhaus.
  • Kann ich anders eine festere Konsistenz hinkriegen? Wenn man das Paprikamus entwässern kann, sicher. Z.B. Gefriertrocknen? Leider sind die Geräte dafür recht teuer und unhandlich. Vielleicht kann man das Paprikamuß auf ein Backblech schütten, ausbreiten und zwei Stunden warten. Ein bißchen verdunstet ja immer. Oder ein bißchen föhnen. Hab ich aber noch nicht versucht.
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11 Kommentare zu “Paprikakrem

  1. Und wiederum würde ich – wie schon bei der Gulasch-Diskussion – konstatieren, dass die Schale von Paprika zu nix Nütze ist. Was im Übrigen auch der Grund ist, dass ich die von Dir letzthin so inflationär zum Verzehr gebrachten Spitzpaprika eigentlich nur beim Grillen verwende. Ansonsten immer die dickfleischigen Varianten – geschält.

    • :) Die Spitzpaprika sind halt lecker aromatisch. Wären die normalen so lecker, würde ich die nehmen. Und mich stört die Schale überhaupt nicht, das ist halt Ansichtssache.

    • Die sog. Gemüsepaprika (rund, rot, grün und gelb) mag ich eher nicht, da sie wenig Aroma haben und wohl auch eher das Problem der Haut mit sich bringen. Spitzpaprika hat so ein tolles Aroma und ist scheinbar noch nicht der holländisch-spanischen Gemüsemafia in die Hände gefallen.

  2. Ich habe natürlich »Paprikakram« gelesen.
    Johannisbrotkernmehl: verursacht das nicht sogar Unverträglichkeiten?
    Paprika: Ich habe mal für eine Paprikasuppe ungefähr drei Kilo Paprika geröstet und geschält. Das geht nur mit viel gutem Willen (ab Kilo 2: Galgenhumor) und einer dickfelligen Variante, deren die Spitzpaprika m.E. keine ist.

    • Ich habe als einzige diffuse Unverträglichkeit „Allergien“ in seltenen Fällen gelesen. Soll man auf keinen Fall verharmlosen, aber die gibt es andererseits bei fast allem.

      Ich verstehe, wenn man kein Johannisbrotkernmehl nehmen will, einfach damit es weniger Zutaten sind. Das ist mir meist auch lieber, aber ich weiß mir hier nicht anders zu helfen, wenn es eine festere Konsistenz haben soll.

  3. Paprikacremes (allerdings mit Gewürzpaprika angemacht) kenne ich aus Ungarn, hübsch in Paprikaschoten gestopft. Da ist die Basis Turos, der hier nicht verfügbare feste Quark, der zudem unglaublich gut schmeckt. Damit erübrigt sich das Andicken, man rührt sogar noch ein bisschen Milch oder Tejföl unter, um ihn geschmeidiger zu machen.
    Vielleicht wäre er sogar fest genug für eine Creme mit Gemüsepaprika, die ich äußerst reizvoll finde.

    • Wir kriegen hier „griechischen Jogurt“, wie sie das nennen, der ziemlich fest und eigentlich eher wie Quark ist. Vielleicht sollte ich den mal als Grundlage nehmen.

  4. Griechischer Joghurt ist zwar lecker und schön fett, aber so fest nun doch wieder nicht. Manchmal lasse ich Quark über Nacht im Sieb abtropfen, das Ergebnis kommt aber bei weitem nicht an das ungarische Original ran. Vielleicht hat man in Österreich mit dem Topfen mehr Glück.

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