Zwiebelparadies 2

Süße Zwiebel

Sieht aus wie eine normale Zwiebel? Aber sie wurde mir konspirativ von meinem Zwiebeldealer zugesteckt (vermutlich zum Anfixen). Es ist eine süße Zwiebel aus Saint-André, Cévennes, eine Oignon doux de Cévennes. So ist also im Zwiebelschlaraffenland wieder eine Zwiebel mehr, die ich ausprobieren muß. Was koche ich nur daraus?

Roh genossen ist diese Zwiebel zunächst einmal deutlich eine typische Zwiebel, schmeckt also z.B. nicht so nach Apfel wie eine Tropea-Zwiebel. Sie unterscheidet sich deutlich von normalen weißen Zwiebeln, da sie sehr mild ist und richtig süß, d.h. der französische Name kommt nicht von ungefähr. Im langen Abgang hat sie eine leichte Himbeernote, was ich recht interessant finde. Für Salate eignet sie sich sicher sehr gut, weil sie roh wenig bissig ist und sehr fruchtig. Im Vergleich z.B. zur Acquaviva-Zwiebel ist sie kleiner, hat dünnere Häute und braucht sicher weniger Garzeit. Unsere Exemplare wiegen ca. 180g das Stück.

FAQ

  • Das Brettchen sieht anders aus als vorher! Oh, das ist aufmerksam beobachtet! Du hast recht, es ist frisch mit Walnußöl behandelt.
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9 Kommentare zu “Zwiebelparadies 2

  1. Ich bin gerade dabei, zum Vergleich nochmals eine Calzone di Cipolla zu backen, diesmal mit rohen Zwiebeln, da ich eine nicht völlig matschige Konsistenz der Füllung erreichen will, wie es bei der Acquaviva-Zwiebel gut geklappt hat. Die Cévennes-Zwiebel ist aber viel feiner, so daß ich sie nicht vorzugaren brauche, wie ich hoffe.

    Bisher war in der Calzone die Acquaviva-Zwiebel besser als die Tropea-Zwiebel. Letztere ist bisher zu Pilzen am besten und in Salaten ungeschlagen, außer in Panzanella, wo sie mir zu mild war. Dort finde ich normale rote Zwiebeln besser.

    Ich berichte später über das Erlebnis mit der Cévennes-Zwiebel-Calzone…

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