Hier die versprochene Wildschwein-Lasagne, die Lasagne al ragù di cinghiale. Sie war ausgezeichnet! Besser als ihre Vorgänger. Das letzte Mal (vor meiner Blog-Zeit) war zu wenig Ragout drin. Außerdem waren diesmal die Einzelschichten nicht zu trocken. Es war auch genug Bechamel drin, so daß ich sie das nächste Mal wieder genau so machen würde. ↪weiter
Kategorien:Fleisch
Schlagworte: backen, Butter, Ei, Grieß, Lorbeer, Majoran, Mehl, Milch, Parmesan, Salbei, Tomate, Wein, Wildschwein, Zwiebel
Normalerweise finde ich aufpeppende Abwandlungen von Küchenstandards in erster Linie störend. Ich mag keine Früchte in der Crème Brûlée, keinen Marillenkern im Fondant au Chocolat, keine Panna Cotta aus Kokosmilch und anderen Schnickschnack. Aber es gibt Ausnahmen, und wir wollen ja auch nicht dogmatisch sein. Japanische Köche verfeinern erfolgreich Kuchen mit grünem Tee, und auch eine Crème Brûlée mit Earl Grey mochte ich sehr gerne. Dies Rezept ist ein Aroma-Experiment, das auch gut funktioniert hat. ↪weiter
Einer meiner Lieblingskuchen ist der Karottenkuchen. Ich hatte ihn nur noch nie selbst gebacken, also mußte das nachgeholt werden. Nach dem Vergleich gefühlter zwanzig Rezepte bin ich bei diesem hier angekommen. Das Ergebnis ist ein ziemlich saftiger Kuchen. Man kann ihn fast matschig nennen. So muß es sein! Wir machen eine Kastenform, also einen relativ kleinen Kuchen. ↪weiter
Kategorien:Süß
Schlagworte: backen, Backpulver, Butter, Ei, Mandel, Möhre, Mehl, Orange, Zimt, Zitrone, Zucker
Um den zweiten Teil der Riesenzwiebel aus Acquaviva delle Fonti zu würdigen, habe ich eine Calzone di cipolla ausgesucht, also eine zwiebelgefüllte Teigtasche. Mir hatte diese Beschreibung so gut gefallen, daß ich es ausprobieren mußte. ↪weiter
Schon wieder das gleiche? Ja! Die Pilze und der Gedanke an Crespelle ai funghi porcini haben mich verfolgt. Die Steinpilze waren diesmal nicht von ganz so außergewöhnlicher Qualität, aber immer noch hervorragend. Und solange ich Tropea-Zwiebeln hab, werden sie verbraucht! ↪weiter
So, nun endlich die Auflösung des Bilderrätsels: wir basteln eine Cassata Siciliana. Cassata? Eistorte? Nein, eine sizilianische Cassata ist eine Art Könginnentorte, wie ich sie auch auf der Speisekarte bezeichnet habe; eine schwere Angelegenheit, die gut aussieht und sehr lecker ist.
Genauer ist eine Cassata Siciliana eine gefüllte Schichttorte bzw. eher Schalentorte. Von außen nach innen: Verzierungen aus kandierten Früchten, Zuckerguß, Marzipan, in Sirup getränkter Biskuit, Ricottakrem mit kandierten Früchten und Schokostückchen. Das basteln wir jetzt. ↪weiter
Dieses Rezept, was ich im Original auf italienisch hatte, produziert so hervorrangenden Biskuitboden, daß ich es niemandem vorenthalten will. Es kommt kein Backpulver rein, im Gegensatz zu anderen Rezepten, und es funktioniert trotzdem wunderbar. Vielleicht ist es die Kartoffelstärke, die den Unterschied macht. Es erfüllt meine Ansprüche, daß möglichst wenige Zutaten und, wenn möglich, keine Zusatzstoffe hineinsollen. Ich verteufle Backpulver keineswegs, aber ich freue mich, daß ich hier keines benutzen muß. ↪weiter
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